Automatikuhren
In den letzten Jahren erobern immer mehr die Automatikuhren den Uhrenmarkt. Diese Uhren sind bei Herren und ebenso bei Frauen sehr beliebt.
Automatikuhren gibt es in allen Stilrichtungen, ob nun nur einfache Zeitmessgeräte über Chronographen bis hin zu Uhren mit elegantem Design. Sie bestechen ihren Träger durch Präzision und Funktionalität, sowie der ausgeklügelten Technik. Normalerweise kann man die Automatikuhren zu den mechanischen Uhren zählen, allerdings mit dem gravierenden Unterschied, dass die Automatikuhren, sich bei jedem Tragen selbstständig aufziehen.

Die Funktion einer Automatikuhr ist also von den Bewegungen seines Trägers abhängig. Bei jeder Bewegung wird in der Automatikuhr eine Antriebsfeder mit Hilfe eines Rotors gespannt. Die Antriebsfeder besteht in der Regel aus einem dünnen, spiralförmigen Flachdraht, sie befindet sich in dem Federhaus und besteht aus Nivarox, ist daher unzerbrechlich und rostfrei. Der halbkreisförmige Rotor ist kugelgelagert. Durch seine Masseträgheit, wie auch der entstehenden Schwerkraft, bei jeder Armbewegung des Uhrenträgers, bleibt er im Raum des Gehäuses stehen. Dadurch wird ein Drehmoment in Betrieb gesetzt, welches bewirkt, dass der Antriebsmechanismus in Links-, sowie auch Rechtsdrehung betätigt wird. Ein eingebauter Schutzmechanismus in Form einer Rutschkupplung verhindert dabei das Überziehen des Uhrwerkes, also das Überdrehen der Antriebsfeder.
Die Genauigkeit einer Automatikuhr hängt vom Trageverhalten des Trägers ab. Je häufiger die Automatikuhr getragen wird, desto genauer ist ihre Anzeige.
Automatikuhren sind für jedermann leicht zu bedienen, da die Antriebsfeder durch die Armbewegungen immer gleichmäßig gespannt ist und so ein gleichmäßiger Lauf der Automatikuhr gewährleistet wird. Allerdings sei auch bemerkt, dass es zu kleinen Abweichungen der Ganggenauigkeit gegenüber von normalen Quarzuhren kommt. Diese sind allerdings sehr gering, betragen bei den verschiedensten Automatikuhren meist 1 bis 5 Sekunden pro Tag. Befinden sich die Automatikuhren in Ruhestellung, sie werden nicht getragen, bleiben sie nicht stehen. Sie verfügen über eine so genannte Gangreserve, diese beträgt zwischen 12 und 36 Stunden, je nach Uhrentyp. Danach muss die Automatikuhr neu gestellt und aufgezogen werden.
Zurück
